Sturmhaube
Datierung: 2. Hälfte des 16. Jhs. n. Chr.
Sturmhaube
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Die Sturmhaube wurde im 16. Jahrhundert n. Chr. eingeführt.
Sie hatte folgende Merkmale:
– eine einfache, halbkugelförmige Schale
– einen vorderer Helmstich (Gesichts- und Augenschutz)
– Nackenschutz
– klappbare Wangenplatten zum Schutz der Seiten des Kopfes und des Gesichts.
Design
Das Sturmhaube bot besseren Blickwinkel und mehr Luftzufuhr, ohne den Schutz für Kopf und Nacken zu verlieren. Es war bei Soldaten aller Ränge in der frühen Renaissance beliebt. Das Sturmhaube wurde von einfachen Fußsoldaten bis zu Königen getragen und war besonders bei der Kavallerie sehr gefragt.
Sturmhaube | Merkmale
Gewicht
Anfänglich war das Sturmhaube ein leichter Helm. Später wurden Wangenplatten und Gesichtsschutz hinzugefügt, was das Sturmhaube schwerer machte.
Konstruktion
Typischerweise wurde das Sturmhaube aus einem einzigen Stahlblech gefertigt, obwohl einige auch aus zwei Platten bestanden, die entlang eines zentralen Grats verbunden waren.
Klappbare Wangenplatten
Wenn vorhanden, waren die Wangenplatten mit Scharnieren an den Seiten der Schale befestigt.
Vorderer Helmstich
Der Helmstich des Sturmhaube schützte das Gesicht des Trägers vor vertikalen Angriffen und schirmte seine Augen vor Sonne und Regen ab.
Geschlossenes Sturmhaube
Wenn der vollständige Gesichtsschutz dauerhaft an der Schale befestigt war, wurde der Helm als „geschlossenes Sturmhaube“ bezeichnet.
Totenkopfhelm (Todenkopf)
Eine spätere Form des geschlossenen Sturmhaube wurde häufig von der schweren Kavallerie des 17. Jahrhunderts verwendet. Dieser düster aussehende Helm mit Aussparungen für Augen, Nase und Mund ähnelte einem menschlichen Schädel. Österreicher und Deutsche bezeichneten ihn als Totenkopfhelm (Todenkopf).
Bezeichnung
Dieser Helm war in Österreich und Deutschland als „Sturmhaube“ bekannt. In der englischsprachigen Welt war dieser Helm als „Burgonet“ bekannt.
Beschriftete Teile

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