Feldkassa
Bemaltes Eisen, 18. Jahrhundert
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Einführung
Bei diesem Exponat handelt es sich um eine bemalte Truhe aus geschmiedetem Eisen aus dem 18. Jahrhundert, die einst gemeinschaftliche oder militärische Gelder beherbergte.
Ihre Funktion variierte je nach Zusammenhang: Im Krieg diente sie als mobile Kriegskasse, während sie in Städten oder Zünften außerordentliche Gemeindemittel für besondere Ausgaben sicherte.
Militärischer Zusammenhang
Als Feldkasse war die Truhe so konstruiert, dass sie Transport, Witterungseinflüssen und Diebstahlversuchen standhielt.
Sie transportierte Soldzahlungen, Vorräte und Ausrüstung.
Unter der Verwaltung eines Feldkassiers und streng bewacht, symbolisierte sie Autorität, Disziplin und Organisation im militärischen Alltag.
Städtischer und zünftischer Zusammenhang
In Städten und Zünften bewahrte die Feldkassa Mittel für Jahrmärkte, Wallfahrten, öffentliche Bauprojekte oder Verteidigungsmaßnahmen auf.
Die Eisenkonstruktion betonte Sicherheit und Beständigkeit. Zudem diente sie als Reserve für Notfälle oder reisende Mitglieder und verkörperte Gemeinschaftssinn sowie Eigenständigkeit.
Ausführung
Diese Truhe aus Friesach hat flache Seiten, genietete Paneele, mehrere Schlösser und eine robuste, sichere Bauweise, die unbefugten Zugriff verhindert.









