Wiener Säulenuhr, frühes 19. Jh.
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Gesamtform und Aufbau
Die Uhr ist als architektonisches Miniaturportal gestaltet, bei dem vier schlanke Säulen ein oberes Gehäuse tragen. Der Aufbau ist symmetrisch und vertikal ausgerichtet, wodurch ein würdevoller und ausgewogener Eindruck entsteht.
Zifferblatt und Werk
Im Zentrum befindet sich ein rundes Zifferblatt mit einem schmalen Kapitelring, der einen teilweisen Einblick in das dahinterliegende Werk ermöglicht. Dieser offene Charakter betont die mechanische Handwerkskunst. Die Uhr ist ein Eintageswerk, das heisst, sie muss täglich aufgezogen werden.
Automatenfunktion
Im Zifferblatt ist eine Automatenszene mit einem Schmied und einem Schleifer integriert. Diese Figuren bewegten sich im Zusammenspiel mit dem Uhrwerk und verleihen dem Zeitmesser ein lebendiges und unterhaltsames Element.
Schlagwerk
Die Uhr ist mit einem 4/4-Schlagwerk auf Gongfedern ausgestattet, das zu jedem Viertelstundenschlag ein klares Tonsignal erzeugt.
Materialien und Dekor
Das Gehäuse ist eine Kombination aus dunkel gebeiztem Holz und vergoldeten bzw. Messingelementen, insbesondere im Bereich des Zifferblatts und der dekorativen Details. Die Säulen sind heller gehalten, wodurch ein Kontrast entsteht und die architektonische Wirkung verstärkt wird.
Hersteller und Datierung
Die Uhr ist mit „P. Rau in Wien“ signiert und stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert. Damit ist sie eindeutig in der Wiener Biedermeiertradition einzuordnen.
Charakter und Bedeutung
Diese Uhr veranschaulicht die für Wien typische Verbindung von Architektur, Mechanik und Dekorationskunst dieser Epoche. Die Kombination aus klarer konstruktiver Gestaltung, sichtbarem Werk und belebtem Automaten macht sie sowohl zu einem technischen Objekt als auch zu einem anspruchsvollen Ausstattungsstück.

1 | oberes Gehäuse
2 | schmaler Kapitelring
3 | sichtbares Uhrwerk
4 | Säule
5 | Pendellinse
Gesamtform und Aufbau
Die Uhr ist als architektonisches Miniaturportal gestaltet, bei dem vier schlanke Säulen ein oberes Gehäuse tragen. Der Aufbau ist symmetrisch und vertikal ausgerichtet, wodurch ein würdevoller und ausgewogener Eindruck entsteht.
Zifferblatt und Werk
Im Zentrum befindet sich ein rundes Zifferblatt mit einem schmalen Kapitelring, der einen teilweisen Einblick in das dahinterliegende Werk ermöglicht. Dieser offene Charakter betont die mechanische Handwerkskunst. Die Uhr ist ein Eintageswerk, das heisst, sie muss täglich aufgezogen werden.
Automatenfunktion
Im Zifferblatt ist eine Automatenszene mit einem Schmied und einem Schleifer integriert. Diese Figuren bewegten sich im Zusammenspiel mit dem Uhrwerk und verleihen dem Zeitmesser ein lebendiges und unterhaltsames Element.
Schlagwerk
Die Uhr ist mit einem 4/4-Schlagwerk auf Gongfedern ausgestattet, das zu jedem Viertelstundenschlag ein klares Tonsignal erzeugt.
Materialien und Dekor
Das Gehäuse ist eine Kombination aus dunkel gebeiztem Holz und vergoldeten bzw. Messingelementen, insbesondere im Bereich des Zifferblatts und der dekorativen Details. Die Säulen sind heller gehalten, wodurch ein Kontrast entsteht und die architektonische Wirkung verstärkt wird.
Hersteller und Datierung
Die Uhr ist mit „P. Rau in Wien“ signiert und stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert. Damit ist sie eindeutig in der Wiener Biedermeiertradition einzuordnen.
Charakter und Bedeutung
Diese Uhr veranschaulicht die für Wien typische Verbindung von Architektur, Mechanik und Dekorationskunst dieser Epoche. Die Kombination aus klarer konstruktiver Gestaltung, sichtbarem Werk und belebtem Automaten macht sie sowohl zu einem technischen Objekt als auch zu einem anspruchsvollen Ausstattungsstück.