Rupertikapelle | Geschichte
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Die Kapellen des Kapellenturms
Der Bergfried der Burg Petersberg ist mit zwei Kapellen verbunden:
– Gebhardskapelle (auch als Konradskapelle bekannt)
– Rupertikapelle.
Gebhardskapelle
Dies war die früheste Kapelle (11.–12. Jahrhundert), die mit den Salzburger Erzbischöfen Gebhard I. und Konrad I. verbunden ist.
Teile des Mauerwerks der Gebhardskapelle wurden später in die Westwand des Bergfrieds integriert.
Rupertikapelle
Diese spätere und bedeutendere Kapelle innerhalb des Bergfrieds (ca. 1200–1230) war reich mit romanischen Fresken ausgestattet. Sie stellt den Höhepunkt der romanischen Architektur auf dem Petersberg dar.
Rupertikapelle | Geschichte
Die Rupertikapelle ist die spätere und größere Kapelle, die in das vierte Geschoss des Kapellenturms eingebaut wurde. Sie entstand um 1200.
Dieser monumentale Kapellenraum war mit romanischen Fresken geschmückt, die den hl. Rupert, den hl. Virgil, Maria als Thron Salomos, die Geburt Christi, den Einzug Jesu in Jerusalem sowie das Letzte Abendmahl Christi darstellten.
Die Kapelle war ursprünglich mit einem Kreuzrippengewölbe überdeckt.
Unter Erzbischof Eberhard II. von Salzburg (1200–1246) erfuhr die Kapelle eine weitere bauliche Erweiterung und Ausgestaltung.
Die Fresken und der Stuck wurden im 19. Jahrhundert weitgehend zerstört, doch Zeichnungen und Fotografien bewahren ihr Erscheinungsbild.
Die Rupertikapelle stellt somit die Hauptkapelle innerhalb des Bergfrieds und den Höhepunkt der romanischen Architektur auf dem Petersberg dar.
