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Paar Potpourrivasen, um 1810/20

Lesezeit: 0:30 min

Diese elegante Potpourrivase wird von einem durchbrochenen Deckel mit flammenförmigem Abschluss bekrönt, der das Entweichen des Duftes ermöglicht und zugleich einen plastischen Akzent setzt.

Der Korpus besitzt eine bauchige Mittelzone und einen sich verjüngenden Hals. Er ist reich mit aufgelegten Girlanden und Schleifen verziert, die ein feines Porträtmedaillon im Zentrum rahmen.

Fein gemalte Vogelszenen in einer pastoralen Landschaft beleben die Oberfläche und werden durch verstreute Insekten– und Blumenmotive ergänzt, die einen lebendigen, naturalistischen Reiz entfalten.

Vergoldete Tierkopfhenkel setzen sowohl visuelle Akzente als auch einen Eindruck von Eleganz.

Die Vase erhebt sich auf einem schlanken Schaft über einem quadratischen Sockel und bildet eine ausgewogene, würdige Silhouette.

Insgesamt veranschaulicht sie die verfeinerte Handwerkskunst und dekorative Raffinesse, die mit dem Berliner Porzellan des frühen 19. Jahrhunderts verbunden sind.