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Fibel
Material: Bronze
Lesezeit: 0:20 min

Anfangs wurden die Fibeln aus Bronze gefertigt, später auch aus Eisen. Seltener gab es Exemplare aus Silber und Gold oder solche, die mit Edelsteinen oder Korallen besetzt waren.

Die Fibel war nicht nur ein praktisches Accessoire, sondern diente auch als Schmuck und erfüllte eine repräsentative Funktion. Daher konnte man über die Fibeltracht auf die gesellschaftliche Stellung des Trägers schließen.

Die Platzierung der Fibeln in Gräbern zeigte, dass sie in der Regel einzeln oder paarweise im Schulterbereich getragen wurden.

Geschichte der Kleidungsverschlüsse im antiken Rom
Lesezeit: 0:40 min

Während der frühen römischen Periode (1. Jahrhundert v. Chr. – 1. Jahrhundert n. Chr.) waren Fibeln die wichtigsten Verschlüsse, um Kleidungsstücke wie Umhänge und Tuniken zu sichern. Hergestellt aus Materialien wie Bronze, Eisen und Messing, entwickelten sich diese broschenartigen Verschlüsse im Design und wurden im Laufe der Zeit immer dekorativer.

In der mittleren römischen Periode (2. bis 3. Jahrhundert n. Chr.) begannen Knöpfe und Verschlüsse (Toggles) zu erscheinen, obwohl Knöpfe noch selten waren. Toggles, die aus Knochen, Holz, Bronze oder Messing gefertigt wurden, wurden hauptsächlich verwendet, um bestimmte Kleidungsstücke zu verschließen, insbesondere am Kragen oder an den Handgelenken.

Gegen Ende der römischen Periode (4. bis 5. Jahrhundert n. Chr.) verbreiteten sich Knöpfe zunehmend, besonders in der militärischen und zivilen Kleidung, oft aus Messing gefertigt. Während Fibeln weiterhin verwendet wurden, begannen Knöpfe, den Vorzug als bevorzugter Verschluss zu erhalten, was die Fortschritte in der römischen Mode und Metallbearbeitung widerspiegelte.