Zischägge
Datierung: 17. Jahrhundert n. Chr.
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Die Zischägge wurde im 17. Jahrhundert n. Chr. in Mitteleuropa verwendet, hauptsächlich von Kavalleristen und Offizieren. Der Helm hatte einen laminierten Nackenschutz, der den hinteren Teil des Kopfes und den Nacken schützte. Dieser laminierte Schutz ähnelte dem Schwanz eines Hummers.
Die Hauptteile des Helms:
– Schale: Der runde, metallene Körper des Helms, der den oberen Teil und die Seiten des Kopfes bedeckte. Er war normalerweise aus Stahl oder Eisen gefertigt und so gestaltet, dass er Schläge von oben ablenkte.
– Nackenschutz (Hummerschwanz): Die markante, schwanzähnliche Erweiterung an der Rückseite des Helms, die zusätzlichen Schutz für den Nacken, den Hinterkopf und die Schultern bot. Dieses Merkmal war ein Kennzeichen des Hummerschwanz-Designs und hatte oft gegliederte Platten, die etwas Bewegung ermöglichten, während sie vollständigen Schutz gewährleisteten.
– Frontspitze: Eine Spitze vorne am Helm, die das Gesicht vor frontalem Schlag oder herabfallendem Trümmermaterial schützte.
– Kinnriemen: Ein Lederriemen, der am Helm befestigt war, um ihn während des Kampfes sicher an Ort und Stelle zu halten. Dieser konnte unter dem Kinn befestigt werden.
– Nieten: Diese Metallverschlüsse wurden verwendet, um die verschiedenen Teile des Helms, wie den Gesichtsschutz, den Nackenschutz und die Schale, miteinander zu verbinden. Die Nieten waren entscheidend für die Stabilität und Festigkeit des Helms.
– Optionaler Visier- oder Gesichtsschutz: Ein optionaler, schwenkbarer oder fester Gesichtsschutz bedeckte das Gesicht und war manchmal mit schmalen Schlitzen oder Löchern für Sicht und Belüftung ausgestattet. In einigen Varianten konnte das Gesichtsschutzteil angehoben oder vollständig entfernt werden.

