Hölzerne Barocktruhe des 18. Jahrhunderts
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Form
Diese Truhe aus Holz aus dem 18. Jahrhundert besitzt eine kompakte, quaderförmige Gestalt mit einer breiten, flachen Deckplatte.
Der Korpus wird durch plastisch ausgearbeitete Seiten mit paarweise angeordneten, geschwungenen Eckkonsolen gegliedert. Er steht auf einem profilierten Sockel.
Alle vier Seiten weisen eingetiefte Füllungen auf.
Ornamentik
Kräftig geschnitzte, dekorative Eckkonsolen rahmen jede vertikale Kante. Diese langgestreckten, S-förmig profilierten Elemente treten stark hervor und enden in eng geschnitzten Spiralvoluten, während ihre oberen Partien geschwungene Trageformen unter der vorspringenden Deckplatte bilden.
Profilierte Rahmungen fassen die eingetieften Füllungen ein.
Die Vorderseite weist ein Schlüsselloch auf, das von einer ornamental gestalteten Metallkartusche eingefasst ist.
Seitliche Metallgriffe ermöglichen das Tragen der Truhe.
Mögliche Verwendung
Truhen dieser Art waren vielseitige Möbelstücke im Haushalt und dienten zur Aufbewahrung von Kleidung, Textilien, Wertgegenständen oder Hausrat; zugleich konnten sie auch als Reisetruhen verwendet werden.
Im ländlichen Kärnten waren sie häufig Teil der Aussteuer und galten als Symbol für den materiellen Wohlstand und die Sicherheit eines Haushalts.







