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Bürgergültkassa
Eisen, 19. Jahrhundert

Lesezeit: 0:40 min

Einführung

Bei diesem Exponat handelt es sich um eine robuste Truhe aus geschmiedetem Eisen aus dem 19. Jahrhundert, die einst die städtischen Gemeindemittel beherbergte.

Die Bürgergültkassa diente als zentrale Stadtkasse und verwaltete regelmäßige Einnahmen wie Steuern, Pachten, Zölle und Geldbußen.

Sie symbolisierte städtische Ordnung, Vertrauen und die Kontinuität der Verwaltung.

Bürgergültkassa vs. Feldkassa

Während die Bürgergültkassa die alltägliche Verwaltung und den reibungslosen Ablauf des Gemeindelebens sicherstellte, war die Feldkassa für außergewöhnliche Ausgaben vorgesehen.

Funktion

Die Bürgergültkassa finanzierte die Stadtverwaltung, öffentliche Bauten, soziale Unterstützung und die Sicherheit der Gemeinde.

Aufbewahrungsort

Die Truhe wurde im Rathaus aufbewahrt und durch mehrere Schlösser gesichert, die jeweils von unterschiedlichen Amtsträgern verwahrt wurden, um Transparenz und Verantwortlichkeit zu gewährleisten.

Symbolik

Die Bürgergültkassa verkörperte Bürgertugend, Rechtmäßigkeit und gemeinsames Vertrauen und stärkte die Identität und Stabilität der Kärntner Städte.

Typische Ausführung

Die Truhe aus dem 19. Jahrhundert besteht aus Eisen, verstärkten Eisenbändern, genieteten Paneelen, mehreren Schlössern und einer robusten, sicheren Konstruktion.