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Opferstock auf einem hölzernen Sockel

Lesezeit: 0:27 min

Opferstock, Material: Eisen
Datiert: 18. Jahrhundert

Funktion und Bedeutung

Der Opferstock diente zur Sammlung von Geldspenden für kirchliche oder wohltätige Zwecke. Er befand sich meist im Vorraum oder am Eingang der Kirche, gut sichtbar für die Gläubigen.

Gestaltung und Schutz

Durch einen schmalen Schlitz konnten Münzen eingeworfen werden, während ein stabiles Schloss den Inhalt vor Diebstahl schützte.

Ältere Stücke aus geschmiedetem Eisen oder massivem Holz zeigen das handwerkliche Können und die Frömmigkeit ihrer Zeit.

Ausführung und Schmuck

Manche Opferstöcke waren schlicht und zweckmäßig gestaltet, andere hingegen reich verziert – etwa mit Ornamenten oder Inschriften, die die Gläubigen zur Großzügigkeit ermahnten.