Römisches Medaillon mit Ehepaar
Krone: Das Medaillon zeigt eine Krone mit drei giebelartigen Voluten.
Material: Das verwendete Material ist gelbes, feinkörniges, heimisches Marmor.
Datierung: 2. Hälfte des 2. Jhs. n. Chr.
Steinmedaillons im antiken Römischen Reich
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Antike römische Steinmedaillons, die zur Ehrung der Verstorbenen verwendet wurden, waren kreisrunde oder ovale Platten, die oft aus Marmor oder Kalkstein gefertigt waren und als Denkmäler dienten. Diese Medaillons wurden typischerweise auf Gräbern oder Grabmonumenten platziert, um eine verstorbene Person zu ehren.
Die Medaillons zeigten oft ein detailliertes Reliefporträt des Verstorbenen, das sein Gesicht auf eine lebensechte oder idealisierte Weise darstellte. Zusätzlich zum Porträt konnten sie Inschriften mit dem Namen der Person, Familienangaben und manchmal ein kurzes Epigramm oder eine Beschreibung ihres Lebens enthalten. Einige Medaillons zeigten auch Szenen aus dem Leben des Verstorbenen, wie etwa seinen Beruf, seine Erfolge oder Symbole seines sozialen Status, was die Bedeutung der Person widerspiegelte.
Der Zweck dieser Steinmedaillons war es, das Andenken an die Verstorbene zu bewahren und ihren Platz im Jenseits zu sichern. Diese Denkmäler wurden oft zusammen mit anderen Bestattungsgegenständen auf Gräbern platziert und trugen zur römischen Tradition bei, die Toten zu ehren und sich an sie zu erinnern.








Römische Gräber im antiken Römischen Reich
Lesezeit: 0:40 min
Antike römische Gräber waren Begräbnisstätten, an denen die Römer ihre Toten ehrten. Sie variierten in Größe und Stil, abhängig vom Reichtum und Status der verstorbenen Person. Einige waren einfach und klein, während andere groß und prunkvoll waren. Die Gräber wurden oft aus Stein oder Ziegeln gebaut und konnten über- oder unterirdisch sein.
Häufige Arten römischer Gräber waren Erdgräber, Mausoleen (große, runde oder quadratische Gebäude) und Bestattungsurnen für verbrannte Überreste. Viele Gräber hatten Inschriften oder Schnitzereien, um anzuzeigen, wer dort beigesetzt war, und zeigten manchmal Abbildungen des Verstorbenen.
Gräber wurden meist an Straßen außerhalb der Stadt errichtet, wie zum Beispiel an der berühmten Via Appia.
Die Römer glaubten, dass die Toten eine fortdauernde Existenz hatten, weshalb Gräber oft mit Opfergaben oder Gegenständen dekoriert wurden, um der Seele im Jenseits zu helfen.