Skip to content

Vier Prunkdolche mit Elfenbeingriffen
Datierung: 17. Jahrhundert n. Chr.

Zeremonialdolch mit einem Elfenbeingriff
Lesezeit: 0:10 min

Der zeremonielle Dolch im mittelalterlichen Kärnten wurde oft als Symbol für Status und Handwerkskunst angesehen. Er zeichnete sich durch sein filigranes und prunkvolles Design aus, das Funktionalität mit Kunstfertigkeit verband.

Bauweise
Lesezeit: 0:50 min

Klinge
Der Dolch hatte typischerweise eine lange, schlanke Klinge, die oft aus Stahl gefertigt war. Die Klinge endete in einer scharfen, spitz zulaufenden Spitze, die sich ideal für Stoßbewegungen eignete.

Heft
Das Heft war besonders markant, oft aus Elfenbein gefertigt, das fein in aufwendige Muster geschnitzt war.

Griff
Der Elfenbeingriff war glatt und poliert, was der Waffe eine gewisse Opulenz verlieh, und war manchmal mit Edelmetallen oder Edelsteinen eingelegt.

Parierstück
Das Parierstück (oder Kreuzgriff) war oft schlicht. In der Regel hatte es eine einfache, aber elegante Form, die manchmal leicht gebogen war, um einen bequemeren Griff zu bieten.

Knauf
Der Knauf war ebenfalls dekorativ und manchmal mit kunstvollen Gravuren oder symbolischen Motiven verziert, die den Status des Trägers oder die kulturellen Einflüsse der Region widerspiegelten.

Der Dolch war nicht nur eine Waffe; er war ein zeremonielles Objekt, das oft von Adligen oder Kriegern bei wichtigen Ritualen oder Schlachten getragen wurde und als ein Zeichen des Prestiges innerhalb der Kärntner Gesellschaft galt. Das Gesamtdesign des Dolches betonte sowohl Schönheit als auch Funktionalität und spiegelte die Kunstfertigkeit und das Handwerk der damaligen Zeit wider.